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Ganzheitlicher Instrumentalunterricht

In der Musikakademie BoppArt kann jeder Schüler einen individuellen Unterricht seines Wahlinstrumentes erhalten, im Angebot stehen etwa 25 verschiedene Instrumente, die unterrichtet werden.

Soweit die Bekannte "Form" eines Unterrichtsmodelles. Der Inhalt, die Vermittlung und die persönliche Entwicklung aber gehen bei uns ganz andere Wege.

Ganzheitlicher Instrumentalunterricht: Was ist das?

Bei der Entwicklung dieses Modells hat sich der Musiker Walter Honecker an der natürlichen Kapazität des Lernens mittels des Gehörsinnes orientiert. Jeder Mensch durchlebt die enorm starke und effektive Lernphase des Erlernens der Muttersprache in aller Komplexheit und Feinheit des Ausdruckes in einer Lebensphase, in der die Gesellschaft ihm keine allzugroßen intellektuellen Fertigkeiten zuschreibt.
Jeder weiß um diese Fähigkeit, warum aber diese Fähigkeit in ihrer intuitiven Charakteristik im gesamten Bildungsweg des heranwachsenden Menschen nie wieder so genutzt wird, bleibt mir schleierhaft.

Stattdessen wird der junge Mensch durch die mechanisierte Pädagogik vergewaltigt, ein Weg, den jeder von uns beschreiten musste und die Zahl der Personen, die positiv darüber berichten, ist- sagen wir mal- sehr begrenzt!
Es ist klar: wer sich die moderne Pädagogik von der Natur des Lernens entfernt hat, wird in jedem Bereich seiner "Fachlichkeit", also auch im Instrumentalunterricht, nicht gerne von der Natur die eigenen Gründe zerstören lassen.

Wir wissen von der modernen Hirnforschung: Ein Hirn lebt zwar durch die DNA festgelegte Struktur, seine Arbeitsweise aber wird bestimmt und gebildet ausschließlich durch die Art der Nutzung!
Dies bedeutet: eine mechanisch- verschulte Pädagogik erzeugt ausschließlich mechanisch arbeitende Gehirne, Intutition und ganzheitliche Fähigkeiten, wie wohl von der Natur aus vorgesehen und angelegt, bleiben im modernen System komplett auf der Strecke. Ein so "geschultes" Gehirn wird also durch das Schulssystem so vorbereitet, dass Probleme wie zum Beispiel Depressionserkrankungen zwangsläufig sind, und die Krankenstatistiken zeigen dies.

Gerade im Instrumentalunterricht privater Natur dürfen diese gefährliche Verschulungsstrukturen nicht das Verhältnis des Schülers zur Welt des Klanges prägen, die Ergebnisse wären fatal und sind leider schon de fakto in der mechanischen Konsumhaltung gegenüber dem Phänomen Klang in der modernen Gesellschaft zu erkennen.
Betrachtet man näher den gesellschaftlichen Umgang der Moderen mit dem Phänomen Klang, so lässt der allgemeine Umgang auf das Verhältnis des Einzelnen zum Phänomen Klang schließen: Es wird konsumiert, dass Ohren und Lautsprecher krachen! Und zwar so hemmungslos exzessiv, das mittlerweile der Gehörsinn immer nachhaltiger bei immer mehr jünger werdenden Patienten geschädigt wird.

Die "Musikakademie BoppArt" begreift  Instrumentalunterricht als Verantwortung, dem Schüler einen Umgang und ein Verhältnis zum Phänomen Klang zu vermitteln, das seine Natur schützt und ihm ermöglicht auch ein Leben lang positiv damit umgehen zu können.

Wenn man in der musikalischen Ausbildungswelt für junge Menschen eine Entwicklung betrachtet, dass zum Beispiel alle Musikhochschulen es als Notwenig erachten eine Anbindung an medizinische Institutionen zu unterhalten, so muss im Vorfeld bei den Kindern und Jugendlichen schon eine Menge schief gelaufen sein!

Diesen Entwicklungen beugen unsere Ausbildungswege vor, wir schützen unsere Schüler verantwortungslosen Umgang mit dem Phänomen Klang, soweit wir Einfluss darauf haben.
Die Entmechanisierung der Instrumentalausbildung bringt Erlebnisse, die einen jungen Menschen weit über das Spiel seines Instrumentes hinaus bilden, seine Kapatitäten weit besser entwickeln lässt und somit die gesamte Persönlichkeit davon stark profitiert.